Der Koch: "Ihre Fotos gefallen mir, Sie haben bestimmt eine gute Kamera!" Helmut Newton (nach dem Essen): "Das Essen war vorzüglich – sie haben bestimmt gute Töpfe!"
Helmut Newton

In der Fotografie neigt der Fotograf sehr schnell dazu sich auf seine technischen Möglichkeiten zu konzentrieren. Man ist ja auch irgendwie immer auf der Suche nach der besten Technik, dem besten Licht.

Aber im Grunde ist auch das noch zu kurz gedacht. Denn all die Technik, all das gute Licht ist letztendlich nur die „Pflicht“. Die „Kür“, das "Sahnehäubchen" ist der Mensch oder das Sujet selbst.
Denn wenn es auch durchaus mein erklärtes Ziel ist, dich in einem „guten Licht“ erscheinen zu lassen ist das trotzdem nicht ausschließlich technisch gemeint. Letztendlich geht es in der Fotografie viel mehr  um das "Was und Warum", weniger um das "Wie oder Womit". Alls das was hinter der Kamera passiert, also Technik + Licht sind im Grunde Selbstverständlichkeiten, die man blind im Griff haben muss, um sich auf das eigentliche Wesentliche, den Menschen, konzentrieren zu können.

Genau wie in einem Restaurant, wo der Koch seine Küche im Griff haben muss aber die teure Ausstattung für den Gast trotzdem völlig unerheblich ist.

Was eigentlich zählt ist der Mensch selbst und sein Bedürfnis. Bilder kommunizieren immer eine Botschaft. Sie zeigen, welche Gedanken, welche Sorgfalt hinter einem Bild stecken. Ein Bild zeigt, was deine Intentionen sind, es repräsentiert deine eigenen Wertvorstellungen. Es nützt daher nichts, ein Bild mit viel Licht und Technik zu produzieren, wenn die Person auf dem Foto dann trotzdem eher gekünstelt, gestellt, verschwitzt, ... oder einfach für den vorgegebenen Verwendungszweck unpassend wirkt.

Aus diesem Grund ist ein kleines Beratungsgespräch bei mir immer inklusive. Es ist für mich wichtig, dein Projekt erfassen, begreifen zu können. Für Bilder, die sich nahtlos in einen immer vorhandenen Kontext einfügen lassen und dadurch viel mehr sind, als ein reines Abbild deiner Person.

Für Bilder die dich nicht nur als Subjekt zeigen, sondern auch die Idee, die Gedanken dahinter, dein eigentliches Ziel bestmöglich transportieren.

Trotzdem spiel Licht in der Fotografie eine grosse Rolle. Mit Licht hat der Fotograf es immer noch in der Hand, Menschen und Dinge besonders hochwertig aussehen zu lassen. Einfach ausgedrückt: Bewusst gestaltete Bilder sehen für das menschliche Auge "aufwendiger", "hochwertiger", ja man kann sagen "teurer" aus. Adjektive, die ein Betrachter eines solchen Bildes auch automatisch und ganz unbewusst der abgebildeten Person zuschreiben tut. Ich hatte schon Kunden hier in meinem Studio, die dann sagten; "Wow, ich sehe ja aus wie ein Pilot" Ein viel besseres Kompliment hätte man wohl kaum machen können.

Nun, nicht jeder benötigt aufwendig ausgeleuchtete Top-Bilder von sich und je nach Verwendungszweck  ist das dann auch wieder nicht immer zielführend. Daher sind meine einzelnen Angebote immer auch nach dem Aufwand im Lichtaufbau gestaffelt:

Meine Lichtsetups kurz erklärt:

Package Easy/ einfaches Licht:

Einfach muss nicht billig sein! Mit einer hochwertigen Lichtquelle wird dein Porträt gleichmässig und fast schattenfrei ausgeleuchtet. Der Vorteil: Da das Licht nicht bei jeder "Pose" aufwendig neu ausgerichtet werden muss, können wir ohne viel Aufwand auch im günstigtem Angebot mehrere Ansichten, z.B. Headshot und Oberkörper fotografieren. Auch ein schnelles Umziehen ist möglich.

Package Classic / "classic Fotolicht":

Hier werden 2 zusätzliche Lichtquellen genutzt um den Hintergrund separat auszuleuchten. Das damit der Hintergrund absolut gleichmässig ist und keine "Verläufe" aufweist und damit sich zum Beispiel schwarze Kleidung von einem dunklen Hintergrund auch noch abhebt.

Package Elite / "elite Fotolicht"

Mit bis zu 6 Lichtquellen werden deine Bilder hochwertig und individuell ausgeleuchtet. Damit die Seidenkravatte auch aussieht wie eine Seidenkravatte und die hochwertigen Stoffe deiner Kleidung gut zur Geltung kommen. Aber noch viel mehr: Tatsächlich gibt es in der Fotografie so etwas wie "Männerlicht" , "Frauenlicht" oder "Charakterlicht". Das Licht wird so geformt, das es je nach Wunsch deinen sportlichen, kantigen Charakter unterstützt oder ein Gesicht faltenfreier,freundlicher, weiblicher erscheinen lässt.

Fotografische Ausbildung: Autodidakt

Ja, du liest das gerade richtig. Als ich nach ca. 20 Jahren mit der Beschäftigung der Fotografie als Hobby das intensivieren wollte, stand natürlich auch eine richtige Ausbildung z.b. bei der Cap Fotoschule oder einer künstlerischen Hochschule zur Diskussion. Aber jedes Mal, wenn ich mich mit den Arbeitsergebnissen oder Ausbildungszielen solcher Institutionen auseinandergesetzt habe musste ich resümieren, dass die Lernziele dieser Schulen nicht wirklich im Einklang mit dem standen, was ich unter guter Fotografie verstehe. Bei den meisten Bildungsangeboten geht es wohl tendenziell eher um werbewirksame Showeffekte wie extravagante stylishe Bildproduktionen, die mit vielen Spezialeffekten dann effekthascherisch umgesetzt werden. Aber im Grunde kann man diesen technischen und wissensbasierten Teil der Fotografie recht schnell lernen. Um Farbfolien auf Studioblitze zu basteln oder eine Nebelmaschine zu bedienen bräuchte es nicht zwingend ein Studium.
In der Realität meiner Fotografie geht es aber mehrheitlich um ganz andere Dinge wie Authentizität, Ausstrahlung, Menschlichkeit, Kommunikation und geistige Wertschätzung anstatt ausgefeilter Beleuchtungstechnologie, akademischen Bildregeln, fotografische Effekthascherei, Technologieprotz und dergleichen. ( Und bevor jetzt wieder die Spezialisten des Studienfaches „visuelle Kommunikation“ aufschreien: Das bestimmte Farben und Formen Signalwirkungen haben ist mir auch so bewusst, und einiges mehr…)

Aus diesem Grund bin ich im Nachhinein ganz froh, immer mir selbst treu geblieben zu sein. Weil letztendlich ist Peoplefotografie etwas sehr Persönliches, ja fast Intimes. Und da muss man als Fotograf einfach auch authentisch sein und die Fähigkeiten besitzen, an sich selbst arbeiten zu können.  Nie im Leben würde ich auf den Gedanken kommen, etwas zu tun, weil das so in irgendeinem Lehrbuch steht. Ich arbeite ja auch nicht mit einem klassischen „Rembrandlicht“ (übrigens hat Rembrand in der Realität nie so gemalt“) weil ich das in einem jahrelangem Studium so gelernt habe sondern weil das einfach „Kacke“ aussieht, wenn die fotografierte Person andernfalls einen Schatten in Form einer „Hitlerbartes“ unter das Nase hätte.

Und eben, wer nicht selbständig solche Dinge erkennen kann, dem hilft dann auch kein Studium dieser Welt wirklich weiter. Und so bin ich immer ein Suchender, jemand der sich selbständig immer weiter bildet und selber entscheidet, welche Informationen einem persönlich wirklich weiter helfen. Meine Quellen? Unter anderem:

Dirk Wellmitz, November 2020


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